Berichte
Grußwort des OV Bonn Rhein-Sieg bei der Antrittskneipe
Perillustris Senior Porno, Altissimum Praesidium, Honestus Pater Familias Gothiae-Sueviae Schluck et Corona Aestimata!
Es ist mir eine große Ehre und ein Petitum zugleich, qua legatus ein paar verba salutationis an euch zu dirigieren. In nomine et mandate corporationis regionalis kann ich attestieren, dass es mir wieder einmal mehr eine Freude ist, mit der corona in diesem illustren Ambiente einen fröhlichen Abend zu verbringen.
Man kann als Student solus et bona fide clandestin vor sich hin studieren und sich das rudimentäre Wissen in absentia mundi inkorporieren, bis man virulente Zerebralflatulenzen generiert und als Kollateralschaden einen Hydrocephalus bekommt. Aber das sieht nicht nur schlecht aus, sondern ist auch nicht gut.
Denn die communitas eo ipso, die corporatio studentorum erst bewirkt, dass man zum homo politicus wird. Eine conditio sine qua non ist nämlich, dass man sich auf den Anderen einstellt, dass man opiniones austauscht, dass man ein gentlemen’s agreement schließt, dass man Kompromisse zu machen lernt, ohne sich zu kompromittieren, dass man fair play lernt und mutatis mutandis in der Situation wächst. Wir sind eine Gemeinschaft von Jüngeren und Älteren: Als homo novus, als Fux tritt man ein und wird zum Burschen respective homo sapiens. Wer zu uns kommt, kann sich interdisziplinär austauschen, über den Tellerrand der eigenen Disziplin schauen und vom anderen lernen, ohne die Disziplin zu verlieren. Man kann bei uns nach der Devise „mens sana in corpore sano“ etwas Gutes für das Soma tun und Sport treiben und exempla gratia rudern, quasi dem Studium admirale nachgehen. Man kann als Kompensation zum Studium feiern, die ars potandi pflegen und sich doch bei den nach festen Regeln ablaufenden Kneipen in politicis üben. Diese Optionen haben wir bei uns in toto. Und so ist es gut.
Ich will mir nicht nachsagen lassen, dass ich an incontinentia sermonis leide und komme ergo ad finitum. Lasst uns nun ein Vivat extemporieren, möge die gute Kreszenz der Gothia-Suevia in futuro gedeihen, dass sie floreal ad multos annos perpetuiere!
Habemus non papam sed cerevisiam! Und da ich auch noch nicht an impotentia potandi leide, sage ich mit erigiertem poculo: Dulce et decorum est in coronam bibere!
Semper idem,
Kaba
Es ist mir eine große Ehre und ein Petitum zugleich, qua legatus ein paar verba salutationis an euch zu dirigieren. In nomine et mandate corporationis regionalis kann ich attestieren, dass es mir wieder einmal mehr eine Freude ist, mit der corona in diesem illustren Ambiente einen fröhlichen Abend zu verbringen.
Man kann als Student solus et bona fide clandestin vor sich hin studieren und sich das rudimentäre Wissen in absentia mundi inkorporieren, bis man virulente Zerebralflatulenzen generiert und als Kollateralschaden einen Hydrocephalus bekommt. Aber das sieht nicht nur schlecht aus, sondern ist auch nicht gut.
Denn die communitas eo ipso, die corporatio studentorum erst bewirkt, dass man zum homo politicus wird. Eine conditio sine qua non ist nämlich, dass man sich auf den Anderen einstellt, dass man opiniones austauscht, dass man ein gentlemen’s agreement schließt, dass man Kompromisse zu machen lernt, ohne sich zu kompromittieren, dass man fair play lernt und mutatis mutandis in der Situation wächst. Wir sind eine Gemeinschaft von Jüngeren und Älteren: Als homo novus, als Fux tritt man ein und wird zum Burschen respective homo sapiens. Wer zu uns kommt, kann sich interdisziplinär austauschen, über den Tellerrand der eigenen Disziplin schauen und vom anderen lernen, ohne die Disziplin zu verlieren. Man kann bei uns nach der Devise „mens sana in corpore sano“ etwas Gutes für das Soma tun und Sport treiben und exempla gratia rudern, quasi dem Studium admirale nachgehen. Man kann als Kompensation zum Studium feiern, die ars potandi pflegen und sich doch bei den nach festen Regeln ablaufenden Kneipen in politicis üben. Diese Optionen haben wir bei uns in toto. Und so ist es gut.
Ich will mir nicht nachsagen lassen, dass ich an incontinentia sermonis leide und komme ergo ad finitum. Lasst uns nun ein Vivat extemporieren, möge die gute Kreszenz der Gothia-Suevia in futuro gedeihen, dass sie floreal ad multos annos perpetuiere!
Habemus non papam sed cerevisiam! Und da ich auch noch nicht an impotentia potandi leide, sage ich mit erigiertem poculo: Dulce et decorum est in coronam bibere!
Semper idem,
Kaba